CompliancePilot

Datenschutzerklärung

Stand: 7. September 2026

Kurzorientierung: Welche Abschnitte für wen gelten

Diese Erklärung beschreibt vier getrennte Sachverhalte. Damit niemand den ganzen Text lesen muss, um seinen Teil zu finden, hier die Zuordnung:

Die Abschnittsnummern sind fest und werden im Text durchgängig als Verweise verwendet. Rechtsgrundlage, Herkunft, Speicherdauer und Rolle sind jeweils bei der beschriebenen Verarbeitung angegeben und nicht in einen eigenen Tabellenanhang ausgelagert.

1. Verantwortlicher und Kontakt

Verantwortlicher im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) für die öffentliche Website https://compliancepilot.pulseconnect.de und für die Daten der Händler als Kunden der Shopify-App „CompliancePilot“ ist:

PulseConnect UG (haftungsbeschränkt), Hoykenkamper Weg 13, 27753 Delmenhorst, Deutschland. Vertreten durch den Geschäftsführer Paul Kushelny. Eingetragen beim Amtsgericht Oldenburg unter HRB 219503, Umsatzsteuer-Identifikationsnummer DE361029923. Telefon +49 176 10 816 223, E-Mail info@pulseconnect.de.

Für die Daten von Endkunden eines Händlers, die über das Widerrufsformular oder über die Schnittstelle zum Shopify-Konto in die App gelangen, sowie für die vom Händler hinterlegten Hersteller- und Verantwortlichenangaben nach Abschnitt 7 ist PulseConnect nicht Verantwortlicher, sondern Auftragsverarbeiter. Maßgeblich ist insoweit die Rollenabgrenzung in Abschnitt 3.

Ein Datenschutzbeauftragter ist nicht bestellt; die gesetzlichen Voraussetzungen einer Bestellpflicht liegen nicht vor. Ansprechpartner für alle Datenschutzfragen ist die Geschäftsführung unter info@pulseconnect.de oder postalisch unter der oben genannten Anschrift.

Diese Erklärung beschreibt die Verarbeitung personenbezogener Daten durch die App CompliancePilot und durch die zugehörige öffentliche Website. Sie beschreibt ausschließlich Verarbeitungen, die in der Anwendung tatsächlich angelegt sind. Für die Datenverarbeitung im Shop eines Händlers, der CompliancePilot einsetzt, ist der jeweilige Händler verantwortlich; dessen eigene Datenschutzerklärung gilt dort ergänzend.

2. Was CompliancePilot tut und für wen

CompliancePilot ist eine Shopify-App für Online-Händler in der Europäischen Union. Sie unterstützt Händler dabei, gesetzliche Pflichten ihres Online-Shops zu erfüllen, und umfasst folgende Module:

Für Endkunden sichtbar ist davon nur ein Teil: die Widerrufsseite mit dem Formular sowie acht Hinweisbausteine, die der Händler in seinem Theme platzieren kann — die Widerrufs-Schaltfläche, das Garantie-Label auf der Produktseite und im Warenkorb, der 30-Tage-Bestpreis, der KI-Hinweis auf der Produktseite, im Warenkorb und für Blogartikel und Seiten sowie der Produktsicherheitshinweis. Der Produktsicherheitshinweis ist dabei der einzige Baustein, der personenbezogene Daten veröffentlicht: Er gibt Name, Anschrift und E-Mail-Adresse des Herstellers und gegebenenfalls der in der Europäischen Union verantwortlichen Person öffentlich auf der Produktseite aus (siehe Abschnitt 7). Alles Übrige spielt sich im Verwaltungsbereich des Händlers ab.

Von der Verarbeitung betroffen sind damit vier Gruppen: erstens die Händler als Kunden der App, zweitens die Endkunden der Händler, deren Daten über das Widerrufsformular oder über die Shopify-Schnittstellen in die App gelangen, drittens Hersteller und in der Europäischen Union verantwortliche Personen, deren Angaben der Händler für die Produktsicherheitspflichten hinterlegt, und viertens die Besucher der öffentlichen Website. Diese Erklärung ist nach diesen vier Gruppen gegliedert.

3. Rollenverteilung: Verantwortlicher und Auftragsverarbeiter

Welche Rolle PulseConnect einnimmt, hängt davon ab, um wessen Daten es geht. Diese Abgrenzung entscheidet darüber, an wen betroffene Personen sich wenden müssen.

PulseConnect verarbeitet diese Daten ausschließlich auf dokumentierte Weisung des Händlers; die im App-Backend gewählten Einstellungen und Automatisierungsregeln sind die maßgebliche Weisung. Die Rechtsgrundlage bestimmt der Händler; die in dieser Erklärung genannten Rechtsgrundlagen für Endkunden-, Hersteller- und Verantwortlichendaten geben die typische, aus dem Verwendungszweck folgende Einordnung wieder.

Grundlage dieser Auftragsverarbeitung ist der in der App bereitgestellte Auftragsverarbeitungsvertrag mit Stand vom 30. August 2026. Der Vertragstext ist im App-Backend jederzeit abrufbar: über die Schaltfläche „AVV verwalten“ am Ende der Einstellungsseite, von dort auch als Datei zum Herunterladen, sowie zusätzlich über die Shop-Domain unter <shop>/apps/widerruf/avv. Die Firmendaten des Händlers werden dabei automatisch in den Vertragstext eingesetzt.

Praktische Folge dieser Rollenverteilung: Endkunden richten Anfragen zu ihren Daten an den Händler, bei dem sie bestellt haben, nicht an PulseConnect; für Hersteller und in der EU verantwortliche Personen gilt dasselbe gegenüber dem Händler, der die Angaben hinterlegt hat. Erreichen PulseConnect gleichwohl solche Anfragen unmittelbar, werden sie unverzüglich an den zuständigen Händler weitergeleitet.

4. Daten der Händler: Installation, Authentifizierung und Sitzung

Bei der Installation der App über den Shopify App Store durchläuft die App das OAuth-Verfahren von Shopify. Dabei entsteht ein Sitzungsdatensatz, in dem gespeichert werden:

Diese Angaben erhält PulseConnect nicht vom Händler selbst, sondern von der Plattform Shopify im Rahmen des Installationsvorgangs (Herkunft im Sinne des Art. 14 Abs. 2 lit. f DSGVO). Ein unmittelbarer Personenbezug besteht in der Regel nicht; bei einem als Einzelunternehmen geführten Shop kann die Shop-Domain jedoch mittelbar einer natürlichen Person zugeordnet werden. Bei Händlern in der Rechtsform einer juristischen Person fehlt es am Personenbezug.

Die App fordert bewusst keine nutzergebundenen Zugangstoken an. Felder des Sitzungsspeichers, die Vor- und Nachname, E-Mail-Adresse, Nutzerkennung, Sprache oder die Eigenschaft als Kontoinhaber, Mitarbeiter oder verifizierter Nutzer aufnehmen könnten, gehören zum Standardschema der von Shopify bereitgestellten Programmbibliothek und bleiben bei der von CompliancePilot genutzten Authentifizierung ohne Inhalt. Namen oder E-Mail-Adressen einzelner Mitarbeiter des Händlers erhebt die App nicht.

Zugangs- und Erneuerungstoken sind Zugangsgeheimnisse. Sie werden ausschließlich serverseitig verwendet, gegenüber Shopify zur Authentifizierung eingesetzt, nicht an den Browser ausgeliefert und nicht offengelegt.

Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO: Ohne diese Angaben kann die mit der Installation vertraglich geschuldete Leistung nicht erbracht werden.

Zur Löschung dieser Sitzungsdaten ist in der Anwendung genau ein Weg vorgesehen: Deinstalliert der Händler die App, meldet Shopify dies über einen Webhook, und die Anwendung entfernt daraufhin alle Sitzungszeilen des betreffenden Shops. Offen benannt sei die Grenze dieses Vorgehens: Bleibt diese Meldung aus oder trägt sie keinen Sitzungskontext, so greift derzeit kein weiterer Löschweg — insbesondere entfernt die spätere Shop-Löschung nach Abschnitt 20 die Sitzungstabelle nicht, und eine turnusmäßige Bereinigung findet nicht statt. In diesem Fall kann eine Sitzungszeile bestehen bleiben; ihre Zugangstoken sind dann allerdings gegenüber Shopify wirkungslos, weil die Berechtigung mit der Deinstallation entfällt. Eine Löschung auf Anforderung an info@pulseconnect.de erfolgt jederzeit.

5. Daten der Händler: Firmendaten, Einstellungen und Tarif

Im App-Backend hinterlegt der Händler unter „Einstellungen“ die Angaben, die für die von der App erzeugten Rechtstexte benötigt werden: Firmenname, mehrzeilige Firmenanschrift und eine Kontakt-E-Mail-Adresse. Sie sind personenbezogen, sobald der Händler ein Einzelunternehmen betreibt oder eine personenbezogene E-Mail-Adresse hinterlegt.

Verwendet werden diese Angaben an folgenden Stellen: im Auftragsverarbeitungsvertrag, in den die Firmendaten automatisch eingesetzt werden; in der Eingangsbestätigung an den Endkunden, in deren Standardvorlage der Firmenname erscheint und die den Firmennamen als Anzeigenamen des Absenders sowie die Kontaktadresse als Antwortadresse trägt; als Empfängeradresse der Benachrichtigungen an den Händler; sowie als Vorbelegung eines Herstellerprofils, wenn der Händler im Modul Produktsicherheit ein Profil für die eigene Marke anlegt. Auf der Widerrufsseite selbst erscheinen diese Angaben nicht.

Beim Speichern der Firmendaten übermittelt die App den Firmennamen zusätzlich in das Shopify-Konto des Händlers und legt ihn dort als Metafeld auf Shop-Ebene ab. Diese Übermittlung geht an Shopify als Plattformbetreiber. Offen benannt sei: Leert der Händler das Feld später, wird das bereits gesetzte Metafeld derzeit nicht wieder entfernt; es entfällt mit der Löschung des Shops beziehungsweise kann auf Anforderung entfernt werden.

Ebenfalls gespeichert werden die Konfigurationseinstellungen des Händlers: welche Module aktiv sind, ob eine Benachrichtigung über neue Widerrufsanträge gewünscht ist, ob und unter welchen Bedingungen Anträge automatisch angenommen und Bestellungen automatisch storniert werden, welche Sprachen ausgeliefert werden, welche Produkte von einzelnen Funktionen ausgenommen sind, welche Bestätigungen der Händler im Einstieg gesetzt hat — etwa zu Verpackungs- und Kennzeichnungspflichten — sowie die vom Händler gepflegten Vorlagen für Betreff und Text der Eingangsbestätigung in deutscher und englischer Sprache. Die Konfigurationsschalter sind reine Einstellungen ohne Personenbezug. Die Vorlagenfelder sind Freitext des Händlers und können daher theoretisch personenbezogene Angaben enthalten; deren Inhalt bestimmt allein der Händler.

Der gebuchte Tarif wird aus dem Abrechnungssystem von Shopify gespiegelt. Gespeichert werden der Name des aktiven Abonnements — etwa „Basic“ oder „Pro“, sonst der Wert für „kein Abonnement“ — und dessen Status; übermittelt wird dies durch einen Webhook von Shopify. Die Abrechnung selbst läuft vollständig über Shopify Managed Pricing. CompliancePilot verarbeitet keine Zahlungs-, Bank- oder Kreditkartendaten; im Programmcode existiert dafür kein Verarbeitungsweg.

Rechtsgrundlage für alle in diesem Abschnitt genannten Verarbeitungen ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Die Daten werden gelöscht, wenn Shopify nach der Deinstallation das Löschsignal für den Shop übermittelt; eine gesonderte Frist ist für sie nicht eingerichtet (siehe Abschnitt 20).

6. Daten der Händler: Compliance-Analyse und Produktdatenmodule

Für die Compliance-Analyse ruft die App die in Abschnitt 2 genannten, öffentlich erreichbaren Seiten des Händlershops per HTTP ab. Der Abruf erfolgt mit der Kennung „CompliancePilot Scanner“ und einer Zeitgrenze von zehn Sekunden je Seite; ein passwortgeschützter Shop wird erkannt und als nicht prüfbar gekennzeichnet. Das abgerufene HTML wird nur im Arbeitsspeicher regelbasiert ausgewertet und nicht gespeichert.

Soweit die geprüften Seiten personenbezogene Angaben des Händlers enthalten — etwa im Impressum —, werden diese Angaben nicht bei der betroffenen Person selbst erhoben, sondern aus deren öffentlich zugänglichen Shop-Seiten. Die Quelle im Sinne des Art. 14 Abs. 2 lit. f DSGVO ist damit eine öffentlich zugängliche Quelle, nämlich die Storefront des Händlershops.

Gespeichert wird je Shop und Prüfpunkt genau ein Ergebnisdatensatz mit Prüfschlüssel, Status (in Ordnung, Aktion erforderlich, unbekannt), einem Detailfeld und dem Zeitpunkt der letzten Prüfung; er wird bei jeder neuen Analyse überschrieben. Das Detailfeld enthält ausschließlich strukturierte Werte: Wahrheitswerte darüber, ob ein Pflichtmerkmal gefunden wurde, Zeichenzahlen, die Liste der geprüften Pfade, Ländercodes, Zählwerte sowie die Kennungen erkannter Fremd-Apps für Chat und Einwilligungsverwaltung. Textausschnitte aus den geprüften Seiten werden nicht gespeichert, und Endkundendaten enthält dieses Feld nicht.

Für die Prüfung der Verpackungs- und Versandpflichten liest die App zusätzlich zwei Stammdatenangaben aus dem Shopify-Konto des Händlers: das Land der hinterlegten Rechnungsanschrift und die Liste der Länder, in die der Shop liefert. Gespeichert werden daraus nur die abgeleiteten Ländercodes.

Für die Module GARAN-Label, 30-Tage-Bestpreis, Produktsicherheit und KI-Kennzeichnung verarbeitet die App Produkt- und Katalogdaten aus dem Shopify-Konto des Händlers sowie dessen eigene Eingaben: Produkt- und Variantenkennungen, Titel, Kurzbezeichnungen, Status und Anbieter, Preise und Vergleichspreise nebst Zeitpunkt der Änderung, Garantieangaben sowie Kennzeichnungen für Produkte, Bilder, Blogartikel und Seiten. Diese Daten sind in aller Regel nicht personenbezogen. Eine Ausnahme bilden die Hersteller- und Verantwortlichenangaben nach Art. 19 GPSR; sie sind wegen ihrer eigenständigen Bedeutung in Abschnitt 7 gesondert beschrieben.

Für den 30-Tage-Bestpreis führt die App eine Preishistorie je Produktvariante. Sie wird durch den Webhook zu Produktänderungen fortgeschrieben; ergänzend ist ein täglicher Abgleich um 02:43 Uhr koordinierter Weltzeit eingerichtet, der den Dienst verweigert, wenn das dafür vorgesehene Geheimnis nicht gesetzt ist oder nicht übereinstimmt. Die Historie enthält ausschließlich Produkt- und Preisdaten, ist als fortschreibende Aufzeichnung angelegt und hat keine eigene Löschfrist; sie entfällt mit der Löschung des Shops. Der zweite eingerichtete Tageslauf betrifft ausschließlich Endkundendaten und ist in Abschnitt 20 beschrieben.

Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO; die Analyse und die Datenpflege sind die vom Händler beauftragte Kernleistung.

7. Daten Dritter: Hersteller und in der EU verantwortliche Personen

Das Modul Produktsicherheit verarbeitet Angaben, die weder dem Händler noch seinen Endkunden gehören, sondern Dritten: den Herstellern der angebotenen Produkte und gegebenenfalls den nach Art. 16 der Verordnung (EU) 2023/988 in der Europäischen Union verantwortlichen Personen. Handelt es sich dabei um natürliche Personen oder wird eine personenbezogene E-Mail-Adresse hinterlegt, sind diese Angaben personenbezogen. Dieser Abschnitt richtet sich an diese Personengruppe.

Gespeichert werden je Herstellerprofil: Name, Anschrift, E-Mail-Adresse und Website des Herstellers, die Angabe, ob der Hersteller außerhalb der Europäischen Union sitzt, sowie in diesem Fall Name, Anschrift und E-Mail-Adresse der in der Europäischen Union verantwortlichen Person. Hinzu kommt die Zuordnung des Profils zu einzelnen Produkten des Händlers.

Herkunft der Daten (Art. 14 Abs. 2 lit. f DSGVO): Diese Angaben werden nicht bei der betroffenen Person selbst erhoben. Sie stammen aus der Eingabe des Händlers im App-Backend, der sie seinerseits typischerweise aus Lieferantenunterlagen, Produktverpackungen oder Herstellerangeboten übernimmt; bei einem Profil für die eigene Marke des Händlers werden die Firmendaten aus Abschnitt 5 vorbelegt.

Rollenverteilung: Verantwortlicher für diese Verarbeitung ist der Händler, der die Angaben hinterlegt und das Produkt anbietet. PulseConnect verarbeitet sie ausschließlich weisungsgebunden als Auftragsverarbeiter nach Art. 28 DSGVO. Die Rechtsgrundlage bestimmt der Händler und liegt regelmäßig in Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO in Verbindung mit Art. 19 der Verordnung (EU) 2023/988, der die Angabe von Hersteller und verantwortlicher Person im Online-Angebot verbindlich vorschreibt, hilfsweise in Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO wegen des berechtigten Interesses an der rechtskonformen Bereitstellung des Angebots.

Empfänger und Veröffentlichung: Die App schreibt die Angaben in ein Produkt-Metafeld im Shopify-Konto des Händlers. Der Produktsicherheitsbaustein im Theme des Shops gibt sie von dort aus öffentlich auf der Produktseite aus. Diese Veröffentlichung ist gesetzlich vorgesehener Zweck der Verarbeitung, nicht deren Nebenfolge — Art. 19 GPSR verlangt gerade die Sichtbarkeit dieser Angaben im Angebot.

Speicherdauer: Die Angaben bleiben gespeichert, bis der Händler das Profil oder die Zuordnung löscht, bis das zugehörige Produkt im Shop gelöscht wird — die App entfernt daraufhin die Produktzuordnung — oder bis der Shop insgesamt gelöscht wird (Abschnitt 20). Eine gesonderte Frist besteht nicht.

Ausübung der Rechte: Die in Abschnitt 21 genannten Rechte bestehen auch für diese Personengruppe. Sie sind gegenüber dem Händler geltend zu machen, der das Angebot betreibt und die Angaben hinterlegt hat; er ist der Verantwortliche. PulseConnect leitet unmittelbar eingehende Ersuchen unverzüglich an den zuständigen Händler weiter und unterstützt ihn bei der Erfüllung.

Eine gesonderte Benachrichtigung der betroffenen Hersteller und Verantwortlichen durch PulseConnect erfolgt nicht: Es besteht keine direkte Beziehung zu diesen Personen, und ihre Kontaktdaten liegen nur insoweit vor, als sie ohnehin zur öffentlichen Angabe im Angebot bestimmt sind. Der vorliegende Abschnitt dient dazu, die Information nach Art. 14 DSGVO öffentlich verfügbar zu machen; die Erfüllung der Informationspflicht im Übrigen obliegt dem Händler als Verantwortlichem.

8. Daten aus dem Shopify-Konto des Händlers: Berechtigungen und abgerufene Objekte

Der Händler erteilt der App bei der Installation die folgenden Berechtigungen. Was mit jeder einzelnen geschieht, ist dahinter angegeben:

Zusätzlich liest die App für die Prüfung der Versandpflichten das Land der Rechnungsanschrift des Shops und die Liste der Lieferländer (Abschnitt 6). Weitere Stammdaten des Shops ruft sie nicht ab.

Dauerhaft gespeichert wird aus dem Bestellbereich ausschließlich die Bestellkennung. Darüber hinaus werden Bestelldaten an zwei Stellen nur zur Laufzeit abgerufen und nicht in die Datenbank der App geschrieben: für die Entscheidung über eine Automatisierung der Bestellname, der Zahlungsstatus, der Bearbeitungsstand, das Erstellungs- und Stornodatum sowie je Versandvorgang das Erstellungs- und Zustelldatum und der Umstand, ob eine Sendungsnummer hinterlegt ist; für die Anzeige in der Detailansicht eines Widerrufsantrags zusätzlich die Bestellsumme nebst Währung und die Bestellpositionen mit Artikelbezeichnung, Menge und Produktbild (höchstens zehn Positionen).

Nicht abgerufen werden Kundennamen, Liefer- oder Rechnungsanschriften der Endkunden, Telefonnummern sowie Zahlungs- oder Kartendaten; die Abfragen der App enthalten dafür keine Felder. Die einzige personenbezogene Kundenangabe, die in der App gespeichert wird, ist die vom Endkunden selbst im Widerrufsformular eingegebene E-Mail-Adresse.

Zusätzlich empfängt die App Meldungen von Shopify (Webhooks) zu folgenden Ereignissen: Deinstallation der App, Änderung der Berechtigungen, Änderung des Abonnements, Änderung eines Produkts (auf Kennung, Status, Titel, Kurzbezeichnung und Variantenpreise begrenzt), Löschung eines Produkts sowie die drei datenschutzrechtlichen Pflichtmeldungen zu Auskunftsersuchen, Kundenlöschung und Shop-Löschung. Alle Meldungen werden anhand ihrer Signatur auf Echtheit geprüft; nicht oder falsch signierte Anfragen werden abgewiesen.

9. Daten von Endkunden: das Widerrufsformular

Endkunden eines Händlers können ihren Widerruf über ein Formular erklären, das unter der Domain des Händlershops unter <shop>/apps/widerruf erreichbar ist. Erhoben und gespeichert werden dabei ausschließlich:

Das Formular enthält ein zweites verborgenes Feld mit dem Pfad, auf den nach dem Absenden zurückgeführt wird. Dieser Wert wird ausschließlich für den Rücksprung ausgewertet und nicht gespeichert.

Die Auswahlliste der Gründe umfasst: kein Grund, passt nicht oder falsche Größe, gefällt nicht beziehungsweise entspricht nicht den Erwartungen, Artikel beschädigt oder defekt, falschen Artikel erhalten, Lieferung kam zu spät, woanders günstiger gefunden, versehentlich bestellt, sonstiger Grund. Das Feld ist technisch ein Pflichtfeld, die erste Option lautet jedoch „Kein Grund“ — der Widerruf ist und bleibt begründungslos möglich (§ 355 BGB).

Zu jedem eingegangenen Antrag speichert die App zusätzlich den Zeitpunkt des Eingangs, den Bearbeitungsstatus, gegebenenfalls die zugeordnete Bestellkennung und den Zeitpunkt einer versendeten Eingangsbestätigung. Der Händler kann darüber hinaus zu jedem Vorgang eine interne Notiz erfassen. Deren Inhalt bestimmt allein der Händler; sie kann weitere personenbezogene Angaben enthalten, und die Verantwortung dafür liegt bei ihm.

Besondere Kategorien personenbezogener Daten im Sinne des Art. 9 DSGVO fragt das Formular nicht ab und benötigt die App nicht. Was in das freiwillige Anmerkungsfeld geschrieben wird, bestimmt allein der Endkunde; für die Bearbeitung des Widerrufs sind Angaben zu Gesundheit oder anderen besonderen Kategorien nicht erforderlich.

Diese Daten stammen unmittelbar von der betroffenen Person selbst. Bestellnummer und E-Mail-Adresse sind Pflichtangaben: Ohne sie kann die Erklärung über das Formular nicht entgegengenommen und der Bestellung nicht zugeordnet werden. Eine gesetzliche Pflicht zur Bereitstellung besteht nicht, und der Widerruf selbst bleibt davon unberührt formfrei — er kann gegenüber dem Händler auch auf jedem anderen Weg erklärt werden, etwa per E-Mail oder Brief.

Verantwortlich für diese Verarbeitung ist der Händler; PulseConnect handelt als Auftragsverarbeiter nach Art. 28 DSGVO. Die Rechtsgrundlage bestimmt der Händler und liegt regelmäßig in Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Abwicklung des Widerrufs als Teil des Kaufvertrages) sowie in Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO (gesetzliche Pflicht zur unverzüglichen Bestätigung des Zugangs nach § 356a BGB).

10. Daten von Endkunden: was das Formular nicht erhebt

Das Widerrufsformular erfasst keinen Namen. Ein Namensfeld existiert auf der Seite nicht; das im Datenbankschema angelegte Namensfeld wird über das Formular nie befüllt und bleibt leer.

Der bloße Aufruf der Widerrufsseite wird nicht gespeichert. Beim Seitenaufruf liest die App aus der Datenbank ausschließlich den gebuchten Tarif des Shops aus, um zu entscheiden, ob der Hinweis auf CompliancePilot angezeigt wird. Es wird kein Datensatz angelegt, und es werden weder IP-Adresse noch Browserkennung gespeichert. Erst das Absenden des Formulars erzeugt einen Datensatz.

Die Widerrufsseite selbst wird nicht von PulseConnect ausgeliefert. Die App beantwortet die Anfrage des Shopify-App-Proxys mit Auszeichnungscode; die Seite wird anschließend von Shopify im Theme des Händlers unter dessen eigener Domain zusammengesetzt und ausgeliefert. Was daraus für Cookies und Skripte folgt, steht in Abschnitt 16.

Es findet keine Profilbildung statt. Die Daten aus dem Widerrufsformular werden nicht für Werbung genutzt, nicht mit anderen Datenbeständen zusammengeführt, nicht verkauft und nicht für das Training von Modellen künstlicher Intelligenz verwendet.

11. Daten von Endkunden: Bestelldaten und Zuordnung zur Bestellung

Nach dem Eingang einer Widerrufserklärung sucht die App über die Shopify-Admin-Schnittstelle nach einer Bestellung mit der eingegebenen Bestellnummer. Diese Daten stammen nicht von der betroffenen Person, sondern aus dem Shopify-Konto des Händlers (Herkunft im Sinne des Art. 14 Abs. 2 lit. f DSGVO).

Aus dem Suchergebnis wird ausschließlich die Bestellkennung dauerhaft gespeichert und mit der Widerrufserklärung verknüpft.

Zwei weitere Abrufe erfolgen ausschließlich zur Laufzeit, ohne dass die Angaben in die Datenbank der App geschrieben werden. Erstens für die Entscheidung über eine etwaige Automatisierung: Bestellname, Zahlungsstatus, Bearbeitungsstand, Erstellungs- und Stornodatum sowie Versand- und Sendungsinformationen. Zweitens für die Detailansicht, die der Händler im App-Backend zu einem Widerrufsantrag öffnet: die Bestellsumme nebst Währung und die Bestellpositionen mit Artikelbezeichnung, Menge und Produktbild. Diese Anzeigedaten werden bei jedem Aufruf frisch aus dem Shopify-Konto des Händlers geladen und dort auch nur angezeigt.

Lässt sich keine Bestellung zuordnen, bleibt das Feld leer und die Widerrufserklärung wird gleichwohl gespeichert und bestätigt. Die Annahme des Widerrufs hängt nicht vom Erfolg der Zuordnung ab.

Verantwortlich bleibt der Händler; PulseConnect handelt als Auftragsverarbeiter. Die Bestellkennung wird gemeinsam mit der Widerrufserklärung gelöscht.

12. Daten von Endkunden: Eingangsbestätigung und Automatisierungen

Nach dem Eingang einer Widerrufserklärung versendet die App eine Eingangsbestätigung an die vom Endkunden angegebene E-Mail-Adresse. Die mitgelieferte Standardvorlage enthält die Bestellnummer, das Eingangsdatum in koordinierter Weltzeit, den Widerrufsgrund samt freiwilliger Anmerkung, eine auf die letzten acht Zeichen verkürzte Vorgangskennung und den Firmennamen des Händlers. Der Händler kann Betreff und Text der Vorlage in den Einstellungen ändern; für den Inhalt eines geänderten Textes ist er selbst verantwortlich. Hat der Händler einen Firmennamen hinterlegt, wird dieser als Anzeigename des Absenders gesetzt, andernfalls der Standardabsender; als Antwortadresse dient die hinterlegte Kontakt-E-Mail-Adresse des Händlers — Antworten des Endkunden erreichen damit unmittelbar den Händler.

In der App wird zu diesem Vorgang lediglich der Zeitpunkt des Versands vermerkt sowie ein Protokolleintrag erzeugt. Im kostenlosen Tarif erfolgt kein automatischer Versand; die Bestätigung löst der Händler dort manuell im Backend aus.

Ist die Benachrichtigung des Händlers aktiviert, erhält dieser zusätzlich eine Nachricht an seine hinterlegte Kontaktadresse mit Bestellnummer, E-Mail-Adresse des Endkunden und Widerrufsgrund. Diese Funktion steht in den kostenpflichtigen Tarifen zur Verfügung. Hinsichtlich der Kontaktadresse des Händlers, die dabei als Empfängeradresse verarbeitet wird, ist PulseConnect eigener Verantwortlicher; Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, da die Benachrichtigung Bestandteil der vertraglich geschuldeten Leistung ist.

Der Händler kann in den Einstellungen zwei Automatisierungen aktivieren, die ebenfalls den kostenpflichtigen Tarifen vorbehalten sind: das automatische Annehmen von Anträgen, deren Widerrufsgrund er zuvor freigegeben hat, und das automatische Stornieren von Bestellungen, die noch nicht versendet wurden.

Für den automatischen Storno prüft die App drei Bedingungen: dass die Bestellung nicht bereits storniert ist, dass der Versandzustand die Stornierung zulässt — sie unterbleibt in jedem Fall, sobald eine Sendungsnummer hinterlegt ist oder die Bestellung als versendet oder teilweise versendet gilt — und dass die Bestellung innerhalb des vom Händler gesetzten Zeitfensters liegt. Hat der Händler den Modus auf unbezahlte Bestellungen eingegrenzt, wird zusätzlich der Zahlungsstatus geprüft; im Modus für unversendete Bestellungen spielt er keine Rolle. Ohne zugeordnete Bestellung findet kein automatischer Storno statt.

Für das automatische Annehmen prüft die App, ob eine Bestellung zugeordnet werden konnte, ob diese nicht storniert ist, ob die vierzehntägige Widerrufsfrist noch läuft und ob der gewählte Widerrufsgrund zu den vom Händler freigegebenen Gründen zählt. Ist eine dieser Bedingungen nicht erfüllt — insbesondere ohne zugeordnete Bestellung —, bleibt der Vorgang in der manuellen Bearbeitung. Grenzfälle gehen bewusst in die manuelle Bearbeitung.

Der Storno wird über die Storno-Funktion von Shopify mit dem Grund „Kunde“, Rückerstattung, Wiedereinlagerung und Kundenbenachrichtigung ausgelöst; die Benachrichtigung des Kunden versendet dabei Shopify, nicht die App. Das Ergebnis wird als Statusänderung am Antrag und als Protokolleintrag festgehalten.

Diese Automatisierungen folgen ausschließlich den vom Händler selbst gesetzten Regeln und werden in dessen Verantwortung ausgeführt. Sie stellen für PulseConnect eine dokumentierte Weisung im Sinne des Art. 28 DSGVO dar. Eine automatisierte Entscheidungsfindung mit rechtlicher Wirkung im Sinne des Art. 22 DSGVO durch PulseConnect findet nicht statt.

13. Protokoll und Nachweis

Rechtlich bedeutsame Vorgänge werden in einem Protokoll festgehalten, damit der Händler seine Nachweispflichten erfüllen kann. Das Protokoll umfasst zwei Gruppen von Ereignissen.

Erstens die Vorgänge rund um Widerrufe und Datenschutz: der Eingang einer Widerrufserklärung, der Versand der Eingangsbestätigung einschließlich eines manuellen Nachversands, jede Statusänderung, ein automatischer Storno sowie der Eingang eines datenschutzrechtlichen Auskunfts- oder Löschersuchens über die Shopify-Schnittstellen. Insoweit ist der Händler Verantwortlicher und PulseConnect Auftragsverarbeiter. Die Rechtsgrundlage des Händlers liegt regelmäßig in Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO im Hinblick auf den Nachweis der Zugangsbestätigung nach § 356a BGB sowie in Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO aufgrund des berechtigten Interesses an der Beweissicherung.

Zweitens die Vorgänge im Modul Produktsicherheit: das Anlegen, Ändern und Löschen eines Herstellerprofils, die Zuordnung von Profilen zu Produkten, die Einstufung eines Produkts als nicht anwendbar und das Entfernen einer Zuordnung. Diese Einträge betreffen Daten des Händlers und der in Abschnitt 7 genannten Dritten. In der Protokollansicht des App-Backends werden sie derzeit nicht angezeigt; gespeichert werden sie gleichwohl. Die Aufzählung in diesem Abschnitt ist abschließend für den gegenwärtigen Stand der Anwendung.

Jeder Eintrag besteht aus dem Ereignistyp, einem Zeitstempel und ergänzenden Detailangaben. Diese Detailangaben umfassen je nach Ereignis die interne Vorgangskennung, die Bestellnummer, den Umstand, ob eine Bestellung zugeordnet werden konnte, den alten und den neuen Status, ob der Vorgang automatisch ausgelöst wurde, den aus der Liste gewählten Widerrufsgrund, den eingestellten Storno-Modus, den Umstand eines manuellen Nachversands sowie im Modul Produktsicherheit die Kennung des betroffenen Herstellerprofils oder Produkts, Zählwerte und Fehlerhinweise. Weder E-Mail-Adressen noch Namen werden im Protokoll gespeichert; über die enthaltene Bestellnummer besteht jedoch ein mittelbarer Personenbezug, solange die Bestellung im Shopify-Konto des Händlers existiert.

Für die Protokolleinträge ist in der App keine eigene Löschfrist eingerichtet. Sie bleiben bestehen, bis der Shop insgesamt gelöscht wird; der in Abschnitt 20 beschriebene tägliche Löschlauf erfasst ausschließlich die Widerrufserklärungen selbst, und ein Löschersuchen zu einem einzelnen Kunden verändert die Protokolleinträge nicht.

14. E-Mail-Versand

Der Versand aller in dieser Erklärung genannten E-Mails — Eingangsbestätigung an den Endkunden, Benachrichtigung des Händlers, Test-E-Mail auf ausdrückliche Auslösung durch den Händler — erfolgt über den Versanddienstleister Resend (Plus Five Five, Inc.). An den Dienstleister übermittelt werden die Empfängeradresse, der Betreff und der Textinhalt der Nachricht sowie der Anzeigename des Absenders und die Antwortadresse.

Die technische Absenderadresse wird vom Betreiber beim Versanddienstleister konfiguriert. Diese Erklärung sagt keine bestimmte Absenderadresse zu; maßgeblich ist die im Absenderfeld der jeweils zugestellten Nachricht ausgewiesene Adresse.

Hinsichtlich der Endkundendaten handelt PulseConnect beim Versand als Auftragsverarbeiter des Händlers. Hinsichtlich der Kontakt-E-Mail-Adresse des Händlers, die als Empfängeradresse der Benachrichtigungen und der Test-E-Mail sowie als Antwortadresse der Bestätigungen verwendet wird, ist PulseConnect eigener Verantwortlicher; Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, weil diese Verwendung zur Erbringung der gebuchten Leistung erforderlich ist.

Ist kein Zugangsschlüssel für den Versanddienstleister hinterlegt oder scheitert die Zustellung, unterbleibt der Versand ersatzlos. Der Eingang der Widerrufserklärung bleibt davon unberührt: Die Erklärung ist zu diesem Zeitpunkt bereits gespeichert, ein Versandfehler verhindert ihre Annahme nicht, und die Bestätigung kann im Backend nachträglich ausgelöst werden.

In der App selbst wird der Inhalt versendeter Nachrichten nicht gespeichert; vermerkt werden lediglich der Zeitpunkt des Versands und ein Protokolleintrag. Wie lange der Versanddienstleister die bei ihm anfallenden Nachrichten und Zustellprotokolle aufbewahrt, richtet sich nach dessen Vorgaben. Zur Protokollierung von Fehlermeldungen des Versanddienstleisters siehe Abschnitt 15.

15. Öffentliche Website, Anmeldung, Hosting und Betriebsprotokolle

Beim Aufruf der öffentlichen Website https://compliancepilot.pulseconnect.de fallen auf Ebene der Hosting-Infrastruktur die technisch notwendigen Verbindungsdaten an: IP-Adresse, Zeitpunkt des Zugriffs, angefragte Ressource und Browserkennung. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; das berechtigte Interesse liegt in der technisch fehlerfreien und sicheren Bereitstellung der Website.

Die Anwendung selbst speichert diese Verbindungsdaten nicht. Im Programmcode existiert kein Weg, der IP-Adressen oder Browserkennungen in die Datenbank der App schreibt.

Als Betriebsumgebung der Anwendung ist Vercel Inc. vorgesehen; als Ausführungsregion ist in der Projektkonfiguration Frankfurt am Main (fra1) festgelegt. Als Datenbank ist eine verwaltete PostgreSQL-Instanz bei Supabase, Inc. in der AWS-Region Frankfurt (eu-central-1) vorgesehen. Diese Angaben beschreiben die konfigurierte und vorgesehene Betriebsumgebung; ein darüber hinausgehender Betriebszustand wird hier nicht behauptet. Wie lange der Hosting-Dienstleister seine eigenen Zugriffs-, Edge- und Betriebsprotokolle vorhält, richtet sich nach dessen Vorgaben.

Die Website enthält kein Kontaktformular, kein Nutzerkonto, keine Registrierungsfunktion und keine Anmeldeseite. Es gibt kein Eingabefeld, in das eine Shop-Domain oder ein Zugangsdatum eingetragen werden könnte. Die Adresse /auth/login besteht technisch weiter, weil die eingesetzte Shopify-Bibliothek Aufrufe ohne gültige Sitzung dorthin leitet; sie zeigt keine Seite an, sondern leitet unmittelbar weiter — mit Shop-Kennung an den Anmeldevorgang von Shopify, ohne Shop-Kennung auf die Trefferseite der App im Shopify App Store, deren Suchbegriff fest und für alle Besucher identisch ist. Anmeldung und Prüfung von Zugangsdaten finden ausschließlich bei Shopify statt. Rechtsgrundlage der Weiterleitung ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, da sie der Anbahnung beziehungsweise Durchführung des Nutzungsvertrages dient.

Auf der Landingpage ist eine interaktive Demonstration der Module eingebunden, in der Eingabefelder und Textfelder ausgefüllt werden können. Diese Demonstration läuft vollständig im Browser des Besuchers: Es gibt kein Formular, keine Absendefunktion und keinen Netzwerkaufruf. Was dort eingetippt wird, verlässt den Browser nicht und erreicht PulseConnect zu keinem Zeitpunkt.

Der Kontaktweg ist ein einfacher E-Mail-Verweis auf info@pulseconnect.de; bei einer Kontaktaufnahme werden die in der Nachricht enthaltenen Angaben verarbeitet und so lange aufbewahrt, wie es zur Bearbeitung des Anliegens erforderlich ist. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, soweit sich die Anfrage auf einen bestehenden oder anzubahnenden Vertrag bezieht, im Übrigen Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; das berechtigte Interesse liegt in der Beantwortung der an das Unternehmen gerichteten Anfrage und der damit verbundenen Kommunikation mit Interessenten.

Die Schaltflächen zur Installation der App führen über eine serverseitige Weiterleitung in den Shopify App Store. Dabei werden keine besucherbezogenen Kennungen oder Merkmale übergeben; das Weiterleitungsziel enthält lediglich einen festen Suchparameter, der für alle Besucher identisch ist. Eine Wiedererkennung einzelner Besucher findet nicht statt. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; das berechtigte Interesse liegt in der Vermarktung der eigenen App und darin, Interessenten auf dem kürzesten Weg zum Bezugsort zu führen.

Zusätzlich schreibt die Anwendung im laufenden Betrieb Fehlermeldungen in die Protokollierung der Hosting-Umgebung. Erfasst werden dabei je nach Fehlerquelle der Kurztext eines Fehlers, gegebenenfalls ein HTTP-Status, der betroffene Shop und in Einzelfällen die Zieladresse eines fehlgeschlagenen Abrufs. Offen benannt sei: An einzelnen Stellen — beim serverseitigen Aufbau der Seiten, beim E-Mail-Versand und beim Schreiben eines Protokolleintrags — wird das vollständige Fehlerobjekt einschließlich des technischen Aufrufpfads ausgegeben. Schlägt der E-Mail-Versand fehl, wird zudem die Antwort des Versanddienstleisters bis zu einer Länge von 300 Zeichen mitprotokolliert; diese kann in Einzelfällen die Empfängeradresse der betroffenen Nachricht enthalten. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO — berechtigtes Interesse an Betriebssicherheit, Fehlerbehebung und Missbrauchsabwehr; soweit dabei Endkundendaten berührt sein können, erfolgt dies zugleich als Auftragsverarbeitung für den Händler. Diese Protokolle werden nicht in der Anwendungsdatenbank gespeichert; ihre Aufbewahrung richtet sich nach den Vorgaben des Hosting-Dienstleisters.

16. Cookies, lokaler Speicher und Reichweitenmessung

CompliancePilot setzt im Shop des Händlers keine eigenen Cookies und lädt dort keine Dienste zur Reichweitenmessung, Analyse oder Werbung. Die Widerrufsseite kommt ohne JavaScript aus; sie ist ein reines HTML-Formular, das nach dem Absenden auf eine Ergebnisseite weiterleitet.

Die Theme-Erweiterung der App umfasst acht Bausteine, die der Händler in seinem Theme platzieren kann. Je nach ausgewähltem Baustein werden dafür eine oder mehrere Stilvorlagen und ein zugehöriges Skript geladen — insgesamt stehen fünf Stilvorlagen und fünf Skripte zur Verfügung, die die Hinweise an der vom Händler gewählten Stelle in das Seitenlayout einhängen und darstellen. Entscheidend ist, was diese Dateien nicht tun: Keine von ihnen setzt Cookies, keine liest oder schreibt den lokalen oder den Sitzungsspeicher des Browsers, keine ruft einen Server von PulseConnect oder eine sonstige externe Adresse auf, und keine bindet einen Analyse-, Werbe- oder Reichweitenmessdienst ein. Alle Dateien werden über das Shopify-CDN des Shops ausgeliefert; auch die in einer Stilvorlage verwendete Schriftart ist in die Datei eingebettet und wird nicht extern nachgeladen.

Davon strikt zu trennen ist der Shop des Händlers selbst. Die Widerrufsseite wird nicht von PulseConnect ausgeliefert, sondern von Shopify im Theme des Händlers unter dessen eigener Domain zusammengesetzt. Alles, was das Theme des Händlers und die Plattform Shopify von sich aus mitbringen — Sitzungs-, Warenkorb- und Einwilligungs-Cookies, Analyse- und Marketingdienste des Shops —, wird dadurch auch beim Aufruf der Widerrufsseite geladen. Dafür ist der Händler als Betreiber seines Shops verantwortlich; Auskunft darüber geben dessen eigene Datenschutzerklärung und dessen Einwilligungsbanner. PulseConnect hat auf diese Cookies weder Einfluss noch Zugriff.

Auf der öffentlichen Website https://compliancepilot.pulseconnect.de werden ebenfalls keine Analyse-, Werbe- oder Reichweitenmessdienste eingesetzt. Zwei Punkte sind dort dennoch zu nennen.

Erstens speichert der Sprachumschalter der Website die gewählte Sprache im lokalen Speicher des Browsers unter dem Schlüssel „cp-lang“. Diese Speicherung ist nach § 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG unbedingt erforderlich, um den vom Nutzer ausdrücklich gewünschten Dienst — die von ihm gewählte Sprachfassung — bereitzustellen, und daher einwilligungsfrei. Der Wert verlässt den Browser nicht und wird nicht an einen Server übertragen; ein Personenbezug entsteht nicht. Er bleibt gespeichert, bis der Websitespeicher im Browser gelöscht wird.

Zweitens wird die Schriftart „Inter“ als externe Stilvorlage vom Content Delivery Network von Shopify (cdn.shopify.com) eingebunden, ergänzt um einen vorbereitenden Verbindungsaufbau zu derselben Adresse. Dabei wird die IP-Adresse des Besuchers zusammen mit den üblichen technischen Kopfzeilen an das Content Delivery Network übermittelt. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO — berechtigtes Interesse an einer einheitlichen und schnell ausgelieferten Darstellung.

Für die Verwaltungsoberfläche, die für Händler in den Shopify-Adminbereich eingebettet ist, gilt beides ebenfalls: Die Schrifteinbindung steht im gemeinsamen Seitengerüst der Anwendung, und dort werden von cdn.shopify.com zusätzlich zur Oberflächenbibliothek „Polaris“ auch die Skripte der Einbettungsbibliothek „App Bridge“ geladen, über die Shopify die Einbettung, die Navigation und die Sitzungsprüfung im Adminbereich abwickelt. Die Einbettung und der Anmeldevorgang werden von der Programmbibliothek und der Plattform von Shopify abgewickelt; dabei können plattformseitig technisch notwendige Sitzungsmerkmale gesetzt werden. Eigene Cookies zu Analyse-, Reichweitenmess- oder Werbezwecken setzt CompliancePilot auch in diesem Bereich nicht.

Ein Einwilligungsbanner ist für die öffentliche Website nach dem beschriebenen Stand nicht erforderlich, da über die genannte, unbedingt erforderliche Speicherung hinaus kein Zugriff auf Endeinrichtungen erfolgt.

17. Kein Einsatz künstlicher Intelligenz, keine Rechtsberatung

CompliancePilot setzt keine künstliche Intelligenz ein. Die Compliance-Analyse arbeitet ausschließlich regelbasiert mit fest programmierten Prüfmustern, das heißt mit regulären Ausdrücken und einer strukturierten Auswertung des HTML-Codes. In den Programmabhängigkeiten der App ist keine Schnittstelle und kein Entwicklungsbaukasten eines Anbieters für künstliche Intelligenz eingebunden. Es werden keine Daten zu diesem Zweck an Dritte übermittelt, und es findet kein Training von Modellen mit den verarbeiteten Daten statt.

Die Bezeichnung des Moduls „KI-Kennzeichnung“ betrifft die gesetzliche Pflicht nach Art. 50 der KI-Verordnung, mit künstlicher Intelligenz erzeugte Inhalte des Händlers zu kennzeichnen. Welche Inhalte als KI-erzeugt gelten, entscheidet allein der Händler; die App führt darüber lediglich ein Verzeichnis. Die Bezeichnung bezieht sich damit auf die Inhalte des Händlers, nicht auf einen Einsatz künstlicher Intelligenz durch die App.

CompliancePilot leistet keine Rechtsberatung. Die Analyse liefert regelbasierte Hinweise auf öffentlich sichtbare Inhalte des Shops samt Verweis auf die einschlägigen Rechtsquellen. Sie ersetzt keine rechtliche Prüfung des Einzelfalls.

18. Empfänger und Unterauftragsverarbeiter

Personenbezogene Daten werden nicht verkauft und nicht zu Werbezwecken an Dritte weitergegeben. Eine Übermittlung erfolgt ausschließlich an die nachstehenden Empfänger sowie an den jeweiligen Händler als Verantwortlichen seiner Endkunden-, Hersteller- und Verantwortlichendaten. Die Liste entspricht Anlage 2 des in der App abrufbaren Auftragsverarbeitungsvertrages; Änderungen werden dort nachgeführt.

Die Angaben zu Vercel und Supabase beschreiben den für den Betrieb vorgesehenen und konfigurierten Zustand. Für die Beauftragung dieser Dienstleister sind Vereinbarungen nach Art. 28 DSGVO beziehungsweise die von ihnen bereitgestellten Datenverarbeitungszusätze maßgeblich; die jeweils aktuelle Fassung der Liste und der zugehörigen Angaben ergibt sich aus Anlage 2 des Auftragsverarbeitungsvertrages. Über beabsichtigte Änderungen des Kreises der Unterauftragsverarbeiter werden Händler nach § 8 Abs. 2 dieses Vertrages rechtzeitig informiert und können widersprechen.

Darüber hinaus können Daten an Behörden oder Gerichte übermittelt werden, soweit dies gesetzlich vorgeschrieben ist.

19. Übermittlung in Drittländer

Die Verarbeitung ist auf die Europäische Union ausgerichtet: Für Anwendung und Datenbank ist Frankfurt am Main als Verarbeitungsort vorgesehen, und der Vertragspartner auf Plattformseite ist die irische Gesellschaft von Shopify.

Gleichwohl kann es zu einer Übermittlung in Drittländer kommen, insbesondere in die Vereinigten Staaten von Amerika. Das betrifft die Konzernstrukturen und Unterstützungsleistungen der genannten Dienstleister mit Sitz in den USA, einen Zugriff im Rahmen von Betrieb und Wartung, das weltweite Verteilnetz für die Auslieferung von Schrift und Oberflächenskripten sowie den E-Mail-Versand, für den keine feste Region festgelegt ist. Für Endkunden bedeutet dies insbesondere, dass die Eingangsbestätigung über einen Dienstleister mit Sitz in den USA versendet wird.

Soweit eine solche Übermittlung stattfindet, stützt sie sich auf geeignete Garantien nach Art. 44 ff. DSGVO, namentlich die Standardvertragsklauseln der Europäischen Kommission nach Art. 46 Abs. 2 lit. c DSGVO beziehungsweise, soweit der jeweilige Empfänger zertifiziert ist, auf den Angemessenheitsbeschluss zum EU-U.S. Data Privacy Framework nach Art. 45 DSGVO. Für Kanada, den Sitzstaat der Konzernmutter von Shopify, besteht ein Angemessenheitsbeschluss der Europäischen Kommission für die gewerbliche Datenverarbeitung.

Eine Kopie der jeweils einschlägigen Garantien kann unter info@pulseconnect.de angefordert werden.

20. Speicherdauer und Löschung

Die App löscht nach den folgenden Regeln — beschrieben so, wie die Anwendung sie tatsächlich ausführt, einschließlich ihrer Grenzen:

Ausdrücklich klarzustellen ist, was das Löschersuchen zu einem einzelnen Kunden nicht erfasst: Die interne Notiz des Händlers, der aus der Liste gewählte Widerrufsgrund, die Bestellnummer und die Bestellkennung bleiben am Datensatz bestehen, ebenso die zugehörigen Protokolleinträge. Die interne Notiz ist ein Freitextfeld, dessen Inhalt allein der Händler bestimmt und das personenbezogene Angaben enthalten kann; über die Bestellnummer bleibt ein mittelbarer Personenbezug bestehen, solange die Bestellung im Shopify-Konto des Händlers existiert. Eine vollständige Beseitigung des Personenbezugs allein durch dieses Signal wird daher nicht zugesagt; sie tritt spätestens mit dem Ablauf der Aufbewahrungsfrist oder mit der Löschung des Shops ein.

Wer die sofortige vollständige Entfernung eines einzelnen Vorgangs wünscht, wendet sich an den Händler als Verantwortlichen; dessen Weisung setzt PulseConnect um. Eine Schaltfläche für die Löschung eines einzelnen Vorgangs gibt es im App-Backend derzeit nicht — die Umsetzung erfolgt organisatorisch auf Anforderung an info@pulseconnect.de.

Nach dem in der App bereitgestellten Auftragsverarbeitungsvertrag erfolgt die Löschung automatisiert auf Grundlage der Signale von Shopify und ist spätestens dreißig Tage nach Eingang des jeweiligen Signals abgeschlossen. Ein Nachweis über durchgeführte Löschungen wird auf Anforderung bereitgestellt, soweit er nach der Löschung noch verfügbar ist: Bei der vollständigen Löschung eines Shops entfällt mit den Einstellungen zugleich dessen Protokoll, sodass für diesen Fall kein datensatzbezogener Nachweis in der Anwendung verbleibt.

21. Rechte der betroffenen Personen und Beschwerderecht

Betroffene Personen haben nach der DSGVO folgende Rechte:

Eine Einwilligung wird für keine der in dieser Erklärung beschriebenen Verarbeitungen eingeholt; ein Widerrufsrecht nach Art. 7 Abs. 3 DSGVO läuft daher gegenstandslos. Sollte künftig eine Verarbeitung auf eine Einwilligung gestützt werden, kann diese jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden.

An wen sich betroffene Personen zu wenden haben, richtet sich nach der in Abschnitt 3 beschriebenen Rollenverteilung. Händler und Websitebesucher richten ihre Anfragen unmittelbar an PulseConnect unter info@pulseconnect.de oder postalisch an die in Abschnitt 1 genannte Anschrift. Endkunden eines Händlers wenden sich an den Händler, bei dem sie bestellt haben; Hersteller und in der Europäischen Union verantwortliche Personen wenden sich an den Händler, der ihre Angaben hinterlegt hat und das Produkt anbietet. In beiden Fällen ist dieser Händler der Verantwortliche. PulseConnect unterstützt den Händler bei der Erfüllung dieser Rechte — unter anderem über die automatisiert verarbeiteten Datenschutz-Schnittstellen der Shopify-Plattform mit der in Abschnitt 20 beschriebenen Reichweite — und leitet unmittelbar eingehende Ersuchen unverzüglich an den zuständigen Händler weiter.

Unabhängig davon besteht das Recht, sich bei einer Aufsichtsbehörde für den Datenschutz zu beschweren (Art. 77 DSGVO), insbesondere im Mitgliedstaat des Aufenthaltsorts, des Arbeitsplatzes oder des Orts des mutmaßlichen Verstoßes. Für PulseConnect zuständig ist: Die Landesbeauftragte für den Datenschutz Niedersachsen, Prinzenstraße 5, 30159 Hannover.

Eine automatisierte Entscheidungsfindung einschließlich Profiling im Sinne des Art. 22 DSGVO durch PulseConnect findet nicht statt; zu den vom Händler konfigurierten Automatisierungen siehe Abschnitt 12.

Die Bereitstellung der Daten ist teils vertraglich erforderlich: Ohne die in den Abschnitten 4 und 5 genannten Angaben kann die App nicht betrieben werden, und ohne Bestellnummer und E-Mail-Adresse kann eine Widerrufserklärung über das Formular nicht entgegengenommen werden. Eine gesetzliche Pflicht zur Bereitstellung besteht nicht; zu den Folgen einer Nichtbereitstellung im Widerrufsfall und zur Formfreiheit des Widerrufs siehe Abschnitt 9.

22. Sicherheit der Verarbeitung

PulseConnect trifft technische und organisatorische Maßnahmen nach Art. 32 DSGVO, um die verarbeiteten Daten vor unbefugtem Zugriff, Verlust und Missbrauch zu schützen. Die verbindliche Beschreibung dieser Maßnahmen ist Anlage 1 des in der App abrufbaren Auftragsverarbeitungsvertrages.

Im Aufbau der Anwendung selbst sind insbesondere folgende Maßnahmen verankert: die durchgehend verschlüsselte Übertragung über TLS zur App, zur Website und zu den genutzten Schnittstellen; die strikte Trennung der Daten nach Shop; die Prüfung aller eingehenden Shopify-Meldungen anhand ihrer Signatur mit Abweisung nicht verifizierter Anfragen; die Absicherung beider eingerichteter täglicher Hintergrundläufe durch ein Geheimnis mit Verweigerung des Dienstes bei fehlender oder falscher Angabe; sowie Längenbegrenzungen und Gültigkeitsprüfungen für alle über das Widerrufsformular eingehenden Eingaben.

Der Rücksprung nach dem Absenden des Widerrufsformulars akzeptiert ausschließlich relative Pfade innerhalb des Proxy-Pfades des Shops; eine Weiterleitung auf fremde Adressen ist damit ausgeschlossen. Zugangs- und Erneuerungstoken werden ausschließlich serverseitig verwendet und nicht an den Browser ausgeliefert.

Die App erhebt bewusst so wenig Daten wie möglich: keine IP-Adressen und keine Browserkennungen in der Anwendungsdatenbank, kein Name im Widerrufsformular sowie keine Kundennamen, Anschriften, Telefonnummern oder Zahlungsdaten aus dem Shopify-Konto. Die zur Anzeige und zur Automatisierung abgerufenen Bestellangaben nach Abschnitt 11 — darunter Bestellpositionen und Bestellsumme — werden nicht gespeichert, sondern bei jedem Aufruf frisch geladen.

Zur Fehlerprotokollierung siehe die offene Darstellung in Abschnitt 15; sie wird hier nicht als Schutzmaßnahme in Anspruch genommen.

Wird PulseConnect eine Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten bekannt, die Daten eines Händlers oder seiner Endkunden betrifft, wird der betroffene Händler nach Maßgabe des Auftragsverarbeitungsvertrages unverzüglich unterrichtet, damit er seinen Melde- und Benachrichtigungspflichten nach Art. 33 und 34 DSGVO nachkommen kann. Soweit PulseConnect selbst Verantwortlicher ist, gelten diese Pflichten unmittelbar.

23. Änderungen dieser Erklärung

Diese Datenschutzerklärung wird angepasst, sobald sich die tatsächliche Verarbeitung ändert — etwa durch neue Funktionen der App, durch einen Wechsel oder eine Ergänzung der eingesetzten Dienstleister oder durch geänderte rechtliche Vorgaben.

Maßgeblich ist stets die unter https://compliancepilot.pulseconnect.de/datenschutz veröffentlichte Fassung. Das Datum des jeweils aktuellen Stands ist am Kopf dieser Erklärung angegeben.

Wesentliche Änderungen, die die Auftragsverarbeitung für Händler betreffen — insbesondere der Wechsel oder die Hinzunahme von Unterauftragsverarbeitern —, werden zusätzlich über die in der App bereitgestellte Fassung des Auftragsverarbeitungsvertrages und dessen Anlagen nachgeführt und Händlern nach den Regeln dieses Vertrages angekündigt.

CompliancePilot ist ein Angebot der PulseConnect UG (haftungsbeschränkt), Delmenhorst. · Impressum · Datenschutz